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Lass‘ uns über „One Pot Pasta“ sprechen. Hast du dich auch schon Mal gefragt, ob das wirklich funktioniert oder ob da nur „Matschepampe“ bei rumkommt? Fotos, welche Spaghetti und köstliche Zutaten in nur einem Topf zeigen, sehen meist sehr vielversprechend und einladend aus. Doch ich muss gestehen, ich war sehr lange extrem skeptisch und habe nicht geglaubt, dass eine „One-Pot-Pasta“, bei der Nudeln und Soßen-Zutaten gleichzeitig in einem Topf geköchelt werden, eine gute Idee sein könnte. Doch neugierig wie ich bin, musste ich es natürlich ausprobieren. Und siehe da: Es klappt fantastisch und schmeckt BOMBE! Mein Freund Julian meinte sogar, es sei die beste Pasta, die ich je gemacht hätte und wir hatten beide ein breites Genuss-Grinsen auf dem Gesicht, als wir diesen Pasta-Topf „Greek Style“ geschlemmt haben. Ich zeige dir also heute, wie auch du eine super einfache, schnelle und extrem leckere Pasta in nur einem Topf zubereiten kannst. It works, for real!!

Achte darauf, dass du für dieses Rezept vegane Nudeln benutzt, die ca. 12-14 Minuten lang kochen, um „al dente“ zu sein. Ich habe vegane Kamut-Pasta (aus dem Bioladen) gewählt, aber es sollte mit jeglicher Art von klassischen Spaghetti problemlos klappen. Ich würde bei diesem Rezept jedoch von Linsennudeln oder Reis-Pasta abraten, da diese beim Kochen relativ stark schäumen. Lass‘ uns also klassische Spaghetti wählen – ob Weizen, Vollkorn, Dinkel oder Kamut – die Auswahl ist ja riesengroß.

Was gibt es noch zu beachten? Natürlich kannst du mit den frischen Zutaten und Kräutern nach Belieben experimentieren. Ich habe mich für eine Mischung aus frischem Gemüse (Tomaten, Zucchini), eingelegtem Gemüse (Artischocken, getrocknete Tomaten, Oliven) sowie aromatischen Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern entschieden. Zwei Scheiben Zitrone sorgen für eine perfekte Geschmacks-Balance. Die eingelegten, getrockneten Tomaten haben viel natürliches Umami und die dunklen Oliven einen intensiven Geschmack. Das verhindert, dass die One-Pot-Pasta „lasch“ (zu wenig aromatisch/intensiv) schmeckt. Das Öl eingelegter, getrockneter Tomaten nutze ich hier und auch in anderen Gerichten zur zusätzlichen Würzung. Während die frischen Zutaten und die Artischocken zu einer Soße verköcheln, bleiben die getrockneten Tomatenstücke und Oliven erhalten, so dass die Pasta auch optisch richtig gut aussieht. Mein Zusatz-Tip: Ein paar gehackte, getrocknete Tomatenstücke und Oliven gebe ich zum Garnieren erst kurz vor dem Servieren hinzu. Noch ein kleiner Tip von mir: Ich habe statt klassischem Basilikum, „Thai-Basilikum“, verwendet. Thai-Basilikum schmeckt nicht nur sehr intensiv und zitronig, sondern setzt hier noch einen zusätzlichen Geschmacksakzent, der wirklich unschlagbar ist. Aber klassisches Basilikum ist natürlich auch passend. Ich freue mich schon riesig auf deinen Erfahrungsbericht. Wie ist deine „One-Pot-Pasta“ gelungen und was sagst du: „Is it a winner?!“ Ich wette, dass „ja“. Liebste Grüße Lea

Zutaten für 2 Portionen

  • 200 g vegane Pasta/Spaghetti (ich habe Kamut-Pasta verwendet)
  • 50-70 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Cocktail- oder Cherrytomaten
  • 150-180 g eingelegte Artischocken, abgetropft
  • 120 g Zucchini
  • 80-100 g getrocknete, eingelegte Tomaten
  • 2 Scheiben Zitrone, unbehandelt/Bio (optional)
  • 40 g schwarze oder grüne Oliven, entsteint
  • Salz
  • 1 EL Kräuter der Provence
  • Ein Bund (Thai-)Basilikum
  • 600 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe-Pulver/-Bouillon
  • Pfeffer
  • 1 EL Cashewmus* (oder helles Mandelmus)

Für den veganen Tofu-Feta

  • 100 g Naturtofu
  • 1-2 TL Öl der eingelegten Tomaten (oder Olivenöl)
  • 1 kl. Knoblauchzehe, gepresst (oder 1/2 TL Knoblauchgranulat)
  • 1 kl. EL Kräuter der Provence
  • 1 TL Apfelessig* (oder Zitronensaft)
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Zubereitung (ca. 20 Minuten)

  1. Damit der Tofu-Feta besonders aromatisch wird, starte ich bei diesem Rezept mit dessen Zubereitung. So kann der Tofu-Feta bis zum Servieren schön „durchziehen“ und den intensiven Geschmack der Kräuter gut annehmen. Dafür 100 g Naturtofu fein zerbröselt in eine Schale geben. Tofu mit 1-2 TL Öl der eingelegten Tomaten, 1 kl. gepressten Knoblauchzehe, 1 kl. EL Kräuter der Provence, 1 EL Hefeflocken und 1 TL Apfelessig gut verrühren und anschließend bis zum Servieren ziehen lassen.
  2. Für unsere „One-Pot-Pasta“ 70 g Zwiebeln abziehen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe abziehen und hacken. 150 g Cherry-Tomaten waschen und vierteln. 150-180 g eingelegte Artischocken abtropfen lassen und halbieren. 120 g Zucchini waschen, halbieren und in Scheiben schneiden. 80 g abgetropfte, getrocknete Tomaten hacken. 2 Scheiben Zitrone abschneiden. 40 g entsteinte Oliven abtropfen.
  3. Vegane Pasta mit Zwiebelstreifen, gehacktem Knoblauch, geviertelten Cherry-Tomaten, halbierten Artischocken, Zucchinistücken, gehackten, getrockneten Tomaten, 2 Zitronenscheiben, Oliven, 1 Prise Salz, 1-2 TL Kräuter der Provence und reichlich gehacktem Basilikum oder Thai-Basilikum in einen hohen Topf geben.
  4. Zutaten mit 600 ml Wasser aufgießen und aufkochen lassen, 1 TL Gemüsebrühe-Pulver dazu geben und vorsichtig die Nudeln in die Flüssigkeit drücken (sobald sie biegsam werden). Pasta 10 Minuten sachte köcheln lassen, dann gut durchrühren. Je nach Pasta-Art kann es notwendig sein, dass du nochmals 100 ml Wasser mehr hinzu gibst.
  5. Die Pasta nach dem Durchmischen nochmals rund 5-7 Minuten sachte köcheln lassen, bis die Nudeln „al dente“ sind. Nun 1 EL Cashewmus unterrühren und die Pasta mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich selbst gebe auch noch einen weiteren TL des aromatischen Öls der eingelegten Tomaten zum Würzen dazu. Eventuell noch etwas mehr  Kräuter der Provence hinzugeben.
  6. Pasta auf zwei vertiefte Teller geben, mit ein paar zusätzlichen Stücken gehackter, eingelegter Tomaten belegen, mit reichlich Tofu-Feta bestreuen und nochmals pfeffern. Pasta mit viel aromatischem (Thai-)Basilikum garniert heiß servieren.

Fazit: Ok, ich bin überzeugt. Eine „One Pot-Pasta“ ist eine gute Idee, schnell gemacht und ein richtiges Wohlfühlessen für die ganze Familie. Ich bin schon ganz gespannt auf dein Feedback. Schreibe mir hier in den Kommentaren, auf Facebook oder Instagram.