Quinoa-Rüblikuchen – vegan und glutenfrei

Gibt es eigentlich Menschen, die keinen Rüblikuchen mögen? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Diese super Kombi aus Zimt, Nüssen zusammen mit dem feinen, süßlichen Möhrengeschmack und dem leckeren Zitronenguss – einfach herrlich. Dieser saftige Karotten-Kuchen in Gugelhupf-Form ist perfekt für Ostern, aber natürlich das ganze Jahr hindurch köstlich.

Quinoa-Rüblikuchen - veganer, glutenfreier karottenkuchen

Die lockere, leicht nussige Quinoa und die knackig frischen Karotten sorgen für eine tolle Konsistenz – schön saftig und weich zugleich.

Zutaten Quinoa-Rüblikuchen Karottenkuchen glutenfrei und vegan

Aber warum dann nicht gleich ganz glutenfrei, dachte ich mir und habe im Biomarkt Quinoa-Mehl gekauft. Was soll ich sagen – dieser vegane, glutenfreie Rüblikuchen ist das Hammer. Nicht zu weich, nicht zu fest, super-saftig und toll im Geschmack. Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Osterfest und  ein paar erholsame, schöne Feiertage!

3.70 from 33 votes

Saftiger, glutenfreier Quinoa-Rüblikuchen

Portionen 8
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten

Zutaten

Für den Kuchen

  • 120 g weiße Quinoa
  • 250 g Vollkorn-Quinoamehl | im Reformhaus, Biomarkt und online erhältlich; ich denke Ihr könnt es für eine nicht-glutenfreie Variante auch einfach durch ein griffiges Dinkel- oder Weizenmehl ersetzten
  • 300 g Karotten | entspricht etwa 4 Stück
  • 150 g Rohrzucker
  • 70 g Walnüsse
  • 10 g frischer Ingwer | wahlweise 1/2 TL Ingwerpulver
  • 2 EL Zimt
  • 2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Natron
  • 1 EL Weinstein Backpulver
  • 2 El feine Speisestärke | die von Mondamin zum Bsp. ist glutenfrei (Maisstärke)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 150 ml Orangensaft
  • 150 ml Kokosöl | flüssig

Für die Glasur & Deko

  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL frischer Zitronensaft
  • Zesten von einer unbehandelten Bio-Orange
  • Zesten von einedr unbehandelten Bio-Zitrone
* Amazon-Affiliate

Anleitungen

  • Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
  • Quinoa in einem feinen Sieb unter fließenden Wasser spülen und anschließend mit 250 ml Wasser in einem Topf erhitzen. Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und die Quinoa insgesamt ca. 17 Minuten sanft köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Ab und zu umrühren. Quinoa anschließend zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  • Die Karotten waschen und aufrappen. 
  • Walnüsse mit einem stabilen Küchenmesser oder einer entsprechenden Küchenmaschine klein hacken. Abgekühlte, gekochte Quinoa, Quinoa-Vollkornmehl, die gerappten Karotten, die Walnussstücke, sowie den Rohrzucker in eine Schüssel geben. Ein Stück Ingwer schälen und mit einer Ingwerreibe zu den restlichen Zutaten reiben.
  • Tipp: Ich verwende diese Ingwerreibe von Arche* (*Amazon Affiliate-Link), die ich vor langer Zeit schon im Biomarkt gekauft habe. Ich kann allen, die oft und gerne Ingwer verwenden, eine solche Reibe nur wärmstens empfehlen. So kann man Ingwer optimal in Speisen verwenden, denn die harten Fasern bleiben auf der Reibe zurück, während Saft und Fruchtfleisch davon in den Topf fallen. Super Sache und extrem leicht zu reinigen: einfach kurz unter fließendes Wasser halten. Fertig!
  • Nun noch Zimt, Vanille, eine Prise Salz, Natron sowie Backpulver, Ahornsirup und Speisestärke dazu geben. Dann Orangensaft und Kokosöl untermengen. Den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes auf höchster Stufe rund 3-4 Minuten zu einem gleichmäßigen Rübliteig vermengen.
  • Gugelhupf-Form mit Pflanzenmargarine kräftig einfetten. Den Teig gleichmäßig um die Mitte einfüllen und glatt streichen.
  • Den glutenfreien Rüblikuchen für 55-60 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gut durch ist. Dann den Rüblikuchen aus dem Ofen nehmen, kurz etwas abkühlen lassen und stürzen. Den gestürzten "Rübli-Hupf" nochmals etwa 1 Stunde abkühlen lassen.
  • Wenn der Kuchen deutlich abgekühlt ist, die Glasur anrühren. Dafür 5 EL Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft vermengen. Rüblikuchen mit Glasur beträufeln. Zesten von der Orange und der Zitrone abziehen und den Kuchen damit garnieren.
Autor: Lea Green
Gericht: Baking
Küche: Deutsch

Ich wünsche dir ein wunderschönes, veganes Osterfest!

Quinoa-Rüblikuchen - veganer, glutenfreier karottenkuchen

Dieser vegane glutenfreie Rüblikuchen ist angenehm weich, schön saftig und hält abgedeckt bis zu vier Tagen. Nur, wer kann so lange schon widerstehen?

Veganer, glutenfreier Quinoa-Rüblikuchen

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  1. Frohe Ostern liebe Lea,

    Heute hab ich jetzt auch den zweiten deiner Rübli Kuchen ausprobiert, nun zum ersten Mal diesen mit Quinoa, bei mir ist er allerdings total dunkel geworden, trotzdem schön saftig und geschmacklich hervorragend. Genauso wie dein anderer Rüblikuchen. Vielen Dank für Deine ganzen schönen Rezepte. Ganz liebe Grüße Kathrin

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Kathrin,
      ach, das ist ja super zu hören! Wie toll! Danke, dass du mir geschrieben hast. Dann wünsche ich dir jetzt ein wunderschönes Osterfest und gute Erholung.
      Liebe Grüße
      Lea

  2. Katinkala says:

    Nimmst du wirklich 2 EL Backpulver?! Mit erscheinen erfahrungsgemäß 2 TL realistischer… Anstatt teures Spezialmehl zu kaufen hätte ich einfach selbst den Quinoa in unsrem Mixer zu Mehl zu vermahlen. In manchen Biomärkten kann man ja auch gleich direkt vor Ort das gekaufte (Pseudo-)Getreide mahlen lassen. Vermutlich braucht es für die Konsistenz eine Mischung aus Mehl und gekochtem Quinoa, jedoch finde ich das eher umständlich beim Backen. Ich hätte gerne nur mit Bananen anstatt Rohrzucker gesüßt. Mal sehen, was ich da basteln kann😁😅

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Katha,
      lieben Dank für deine Nachricht. In der tat nehme ich wirklich 2 “gestrichene EL” Backpulver für diesen Kuchen. ich habe es aber zum besseren Verständnis jetzt in 1 EL umgeändert. Denn durch die gekochte Quinoa wird der Teig recht “schwer” – daher benötigt man viel “Triebkraft”, damit die Konsistenz zum Schluss fluffig-leicht wird. Bin gespannt, was du ändern wirst und wie er dir gelingt.
      Sende ganz liebe Grüße
      Lea

  3. Monika says:

    Hallo, schönes Rezept. Frage: Womit könnte ich die 120 g weißen Quinoa ersetzen? Ich hätte Gelbhirse, Amaranth, CousCous da… Danke

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Monika,
      die Frage kann ich leider nicht so leicht beantworten, da ich keine andere Variation ausprobiert habe. Ich würde am ehesten Hirse probieren. Leider kann ich aber keine weiteren Angaben dazu machen. Liebe Grüße Lea

      1. Monika says:

        Na sowas, dann war meine Frage doch vorhanden, heute mittag war sie nicht mehr zu sehen, um so mehr freue ich mich über die Antwort. 🙂 Es ist nicht schlimm, dass du es nicht weißt, es hätte ja aber sein können. Ich werde es dann mal mit der Gelbhirse probieren. DANKE

  4. Hallo,

    schmeckt man den Quinoa durch oder fügt er sich gut ein? Was für einen Geschmack kann ich den erwarten, da ich eher etwas skeptisch bin.

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Chris,
      lieben Dank für die Nachfrage. Meines Erachtens schmeckt man den Quinoa nicht raus. Wenn man da aber einen sehr empfindlichen Gaumen hat: Wer weiß? Wichtig ist, Quinoa vor der Verwendung wirklich gründlich mit Wasser zu spülen. Und damit meine ich wirklich “GRÜNDLICH”:-) Das nimmt ganz viel von dem leicht “muffigen” Geschmack weg, den so viele bei Quinoa nicht mögen. Und in Verbindung mit all den anderen leckeren Zutaten wird der Kuchen dann wirklich köstlich.
      Liebe Grüße
      Lea

  5. Renate Gross says:

    Liebe Lea, ich habe diese Ostern endlich Deinen Rüblikuchen ausprobiert. Der ist sensationell geworden. Ich hab nur das Quinoamehl durch white spelt all purpose flour ersetzt. Nochmals viele herzlichen Dank für das tolle Rezpet. Liebe österliche Grüsse aus Vancouver, Renate

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Renate,
      wünsche dir einen wunderschönen Ostermontag! Vielen Dank für das tolle Feedback und de Erweiterung des Rezept durch deine Erfahrung mit klasssischem Haushaltsmehl. So etwas ist immer super für alle weiteren Leser, damit sie wissen, wie man einzelne Zutaten gegebenen Falls ersetzen kann 🙂
      Mach’ dir einen schönen Tag & lasst es euch schmecken,
      herzlichst Lea

  6. Hallo,
    ich habe mich über das Rezept gefreut, da ich nur wenige mit Quiniamehl online finden konnte und davon eine Menge zu hause habe. Die Konsistenz ist super (Bei mir war es ca. 45′ im Ofen). Leider war der Kuchen allen, mit denen ich ihn geteilt habe und mir zu Quinoalastig. Der Nachgeschmack hat uns nicht gefallen. Ich werde in Zukunft nur einen Teil Quinoamehl verwenden und es mischen.
    Danke für die Inspiration!

    1. Lea Green Author says:

      Hallo Charlie,
      lieben dank für das Feedback. Ja, Du kannst natürlich Mehlsorten kombinieren, wenn Dir das zu “Quinoa-lastig” war. Kann ich schon verstehen – Geschmäcker sind ja ganz verschieden. Ist auch speziell für Menschen gedacht, die auf Gluten verzichten möchten. Die sind vielleicht die Geschmäcker von Quinoamehl, Reismehl und Kokosmehl auch mehr “gewöhnt”??! Ich habe auf dem Blog aber auch einen “klassischen Rüblikuchen” – also nicht glutenfrei. Vielleicht ist das dann das perfekte Rezept für Euch? Den Rübli-Klassiker kannst Du hier ansehen!
      Viele liebe Grüße
      Deine Lea

  7. Stefanie B. says:

    Auch im Jahr 2018 bringt dieser Rüblikuchen Freude! Ich habe eine glutenhaltige Variante gebacken, mit geschredderten Haferflocken statt Quinoa, Dinkelvollkornmehl, zuckerreduziert mit pürierten Datteln und Pflanzenmilch anstelle von Orangensaft; alles aus Ermangelung der Originalzutaten. Die Konsistenz des Kuchens ist wunderbar saftig, aber nicht matschig. Er läßt sich gut horizontal teilen und füllen. Für den Geschmack braucht es diese lange Liste an Zutaten, so ist dieser wesentlich feiner und nuancierter als bei den Rüblikuchen, die ich bisher kannte. Es lohnt sich unbedingt!

    Zum Schluß noch ein Plädoyer für das Benutzen von möglichst regional und biologisch erzeugten Zutaten, denn uns allen sollte nicht nur das Tierwohl, sondern jenes der Umwelt genauso am Herzen liegen: es gibt mittlerweile sogar in Deutschland angebautes Quinoa in Bio-Qualität! Ich habe es noch nicht ausprobiert, das wird aber demnächst nachgeholt.

    Viele Grüße,
    Stefanie

    1. Lea Author says:

      Liebe Stefanie,
      habe mich sehr über Dein tolles Feedback und diese ausführliche Ergänzung zum Rezept gefreut. Es ist immer super, wenn meine Leser in den Kommentaren solche Erfahrungsberichte, vor allem aber auch Abwandlungen und neue Kombinationen/Varianten, lesen und dann ausprobieren können. Herzlichen Dank dafür! Ganz viele liebe Grüße Lea

  8. jutta.n.f. says:

    Hallo Lea,
    kurz bevor unser Besuch ankam, hatte ich erfahren, daß sie vor kurzem von ihrer Gluten-Unverträglichkeit erfahren hat. Also habe ich sehr schnell nach einem Rezept gesucht und diesen leckeren Guglhupf entdeckt.
    SEHR LECKER, saftig, nicht zu süß, knackig durch die Nüsse.
    Mein Besuch wollte sofort das Rezept haben!
    Später waren wir noch bei einem “älteren” ( beide um die 80 ) Ehepaar und hatten den Kuchen dabei, wo er auch sehr gelobt wurde. Sie haben sich gleich noch ein paar Stücke “für später” abgeschnitten.
    Alle, die den Kuchen gelobt haben sind keine Vegetarier oder Veganer. Und das ist, finde ich, ein großer Erfolg. Wenn sie sich das Rezept geben lassen und es ihnen besonders schmeckt. Denn für den Kuchen, den sie nachbacken werden, muß schon einmal kein Tier leiden.
    Vielen Dank für ein weiteres tolles Rezept,
    liebe Grüße Jutta

    1. Lea Author says:

      Hallo Jutta,
      was für ein schönes Feedback, herzlichen Dank! Es ist immer ganz besonders schön, wenn man mit veganen Rezepten nicht-vegane Menschen begeistert. Immer eines der besten Komplimente 🙂 Hast Du gesehen Jutta, dass ich in den Rezeptrubriken eigens eine Kategorie mit “glutenfreien Rezepten” habe. Das erleichtert Dir die Suche. Ich hoffe, Du findest noch viele schöne Inspirationen auf Veggies. Herzlichst, Lea

  9. Christiane says:

    Wow – ist der lecker! Die Zubereitung hat schon Spaß gemacht, weil mal etwas andere Zutaten reinkommen. Wirklich saftig, nicht zu süß. Perfekt. Ich backe nicht gerne, weil ich da irgendwie kein Händchen für habe, aber dieser Rüblikuchen hat sich wirklich gelohnt! #schnellnochmalreinbeissen

    1. Lea Author says:

      Hi Christiane,
      oh, klasse, dass es so gut geklappt hat. ich finde den Kuchen auch so schön saftig und frisch durch die Karotten 🙂 Der ist ja auch im Sommer toll – muss man ja nicht nur an Ostern genießen 🙂 ganz herzliche Sommergrüße aus Berlin, Lea

  10. Liebe Lea,
    ich habe Dein Rezept erst jetzt (Herbst 😉 ausprobiert und bin total begeistert – das ist der erste glutenfreie Kuchen der ohne wenn und aber gelungen ist und obendrein auch noch soooo gut schmeckt!
    Hat jetzt einen festen Platz im Sortiment meiner backbaren Kuchenrezepte 😉
    Viele Grüße
    Beate

    1. Hallo Beate,
      superklasse, dass der Kuchen so gut gelungen ist. Das freut mich sehr!! Der ist eben nicht nur was für Ostern 🙂 Hast Du denn auch schon mein Rezept für vegane, glutenfreie Kürbis-Zim-Rollen auf meinem Blog entdeckt? Die sind auch super-lecker 🙂 Ganz liebe Grüße Lea

  11. der kuchen ist einfach genial!! bin richtig süchtig darauf 🙂 WUNDERBAR! vielen dank!

    Edith

  12. Hallo Lea,

    Ich bin vor zwei Tagen auf deinen Blog gestoßen und total begeistert – genau meine Welt! Habe den Kuchen direkt ausprobiert und meine ganze Familie war begeister!
    Danke für das tolle rezept!

    Herzliche Grüße,

    Frauke

    1. Lea Author says:

      Hi Frauke,
      ah, den Kuchen hast Du auch schon probiert? Super! Hast Du auch Quinoa-Mehl benutzt oder hast Du es durch ein Weizen- oder Dinkelmehl ersetzt? Ganz liebe Grüße Lea

      1. Hallo Lea,
        Ich habe Quinoa-Mehl benutzt, welches ich vorher aus normalen Quinoa-Körnern im Thermomix selbst gemahlen habe. So musste ich nicht extra los, um Zutaten zu kaufen – eine Packung Quinoa hatte ich nämlich noch im Schrank.
        LG, Frauke

  13. Hallo liebe Lea,

    wieder mal ein unglaublich leckeres Rezept. Vielen Dank auf wieder dafür 🙂
    Habe den Kuchen gestern Abend gebacken und genieße ihn nun heute Morgen zum Frühstück. Was ich besonderst lecker finde, ist der tolle Nachgeschmack.
    Tolles Rezept, toller Geschmack. Fotos, wie immer, sehr sehr schön.
    Mach weiter so liebe Lea 🙂

    Viele Grüße
    Elke

  14. Fantastisches Rezept, vielen Dank dafür!
    Habe den Guglhupf ebenfalls nachgebacken, wobei ich bei den Zutaten einige Kompromisse eingehen musste:
    – Quinoamehl wurde durch Ruchmehl (keine Ahnung wie das bei euch in DE heisst) ersetzt
    – Weinsteinbackpulver durch herkömmliches Backpulver
    – Natron durch einen zusätzlichen EL Backpulver
    – Kokosöl durch Rapsöl
    Auch die Familie beim Osterbrunch war begeistert!
    Liebe Grüsse
    Lorenz

    1. Lea Author says:

      Hallo Lorez,
      stimmt, Ruchmehl ist bei uns in Deutschland nicht so bekannt. Aber ich habe eben nachgelesen, dass es eine Mischung aus Dinkel- und Weizenmehl ist, wobei es wegen der besonderen Verarbeitung besonders viel Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine enthält 🙂 Ich denke also, Du hast alles richtig gemacht!! Super, dass es so gut geklappt hat und danke, dass Du die ganzen Veränderungen aufgeführt hast – das hilft auch den anderen Lesern. Danke & alles Liebe, Lea

  15. Annette says:

    Hab den Kuchen gebacken und er ist köstlich! Es sind zwar echt viele Zutaten, bißchen hier von und ein bißchen davon ;-), aber die Mischung macht es offensichtlich. Sehr, sehr lecker und super bekömmlich durch dass fehlende Weizenmehl. Hab übrigens den Quinoa in meinem Mixer zu Mehl gemahlen. Hat prima geklappt. Frohe Ostern! Annette

    1. Lea Author says:

      Hallo Annette,
      als ich Deinen Kommentar gelesen hatte, musste ich erst mal schmunzeln und bin dann nochmal die Zutatenliste vom Kuchen durch… habe ich da echt so viele Sachen drin? Die Antwort ist: Ja! Ich bin dann nochmal alle Zutaten durchgegangen, aber alle haben für mich eine Berechtigung. Also zum Beispiel könnte man statt Natron einfach mehr Backpulver nehmen. Das geht genauso, aber der Kuchen wird mit der Kombi lockerer. Ingwer? Ja, der muss sein. Der schmeckt einfach köstlich! Zimt und Vanille? Vanille könnte man weglassen, aber ich stehe halt so auf den Geschmack 🙂 Ahornsirup, obwohl Zucker drin ist? Ja, den könnte man durch mehr Zucker ersetzen, aber ich mag halt den karamelligen Geschmack sehr gerne…und so weiter. Also, Du hast völlig Recht: von allem ein bisschen, ein bisserl viel vielleicht, aber die Mischung ist einfach göttlich 🙂 Danke für Dein Feedback & ganz liebe Grüße Lea

  16. Liebe Lea und Leser des Blogs,

    ich habe den Kuchen heute morgen ganz frisch zubereitet und gebacken.

    Dieser wurde dann auch direkt warm aus dem Ofen probiert – lecker. Die Glasur habe ich weggelassen und den Zucker ausgetauscht (s.u.), so war er angenehm süß, aber nicht dominierend. Ich kann zu dem warmen Kuchen sehr gut Apfelmus empfehlen; das habe ich ausprobiert und ich finde es hat den Geschmack super ergänzt.
    Ich hatte einen Mini-Guglhupf mit dem Teig gefüllt und eine Kranzspringform und beides fast die angegebene Zeit gebacken. Die kleine Form ist gut “trocken” geworden, also der Teig war nicht mehr klebrig sondern schön saftig. Die große Form klebt leider noch, obwohl sie ja durch sein sollte, da sie viel dünner als so ein Guglhupf ist, daher wundert es mich, vielleicht liegt es aber auch an meinem Zuckeraustausch, was meinst du, Lea?

    Da ich Zucker versuche möglichst immer zu vermeiden, habe ich stattdessen die gleiche Menge an Datteln genommen und am Abend zuvor schon im Orangensaft eingeweicht, damit sie leichter zu pürieren sind.
    Sonst habe ich den Kuchen wie im Rezept zubereitet, eben statt Zucker und Orangensaft einzeln zuzufügen, das Dattelorangensaftpüree hinzugegeben und nacher noch einen Schuss Orangensaft mehr, weil der Teig viel trockener aussah, als bei deinen Bildern.

    Ich habe den Kuchen auch nach 15 Minuten auf Ober-/Unterhitze gestellt, dementsprechend die Gradzahl erhöht und nach 30 Minuten den Kuchen abgedeckt.

    Wie gesagt, die Glasur habe ich um den Zucker zu vermeiden weggelassen, so fand ich ihn lecker.
    Warm mit Apfelmus zu empfehlen, wie er kalt schmeckt, kann ich noch berichten, falls gewünscht.

    Frohe Ostern an alle,
    Ursula

    1. Lea Author says:

      Hallo Ursula,
      jetzt hatte ich fast schon Dein Feedback zum Rüblikuchen vergessen…(lach)..Klasse, dass er Dir so gut geschmeckt hat! Dass der Kuchen mit der Dattel-Orangensaft-Mischung viel länger braucht, ist allerdings ziemlich klar. Du hast ja mit den getränkten/eingeweichten Datteln indirekt eine Art “Sirup” gemacht (wenn man so will). Und der Kuchen ist durch die Karotten, die viel Flüssigkeit mitbringen, ohnehin schon recht feucht. Mit den eingeweichten Datteln ist das sicherlich so, dass Du noch recht viel Ofen-Zeit draufrechnen musst – oder man macht ihn gleich in mehreren kleinen “Gugel-Formen”. Ist doch auch toll! Ganz liebe Grüße, Lea

  17. Liebe Lea,

    das Rezept hört sich gut an, ich überlege es glatt morgen auszuprobieren. Aber eine Frage habe ich:
    Hast du geschmacksneutrale Kokosöl verwendet oder natives mit dem starkem Kokosgeschmack?

    Ich freue mich, wenn deine Nachricht mich noch bis morgen erreicht. Ansonsten wünsche ich dir schon mal Frohe Ostern und weiterhin alles Gute für deinen Blog, (der mir wieder Lust aufs Kochen gemacht hat und wo ich alle Rezepte durchgelesen habe 😉 ).

    Ganz liebe Grüße,
    Ursula

    1. Lea Author says:

      Hallo Ursula,
      ich verwende grundsätzlich nur natives Bio-Kokosöl mit einem recht starken Kokosgeschmack 🙂 Ich freue mich, dass Du den Kuchen backen wirst und wünsche Dir dabei viel Spaß & lass’ es Dir schmecken! Frohe Ostern, liebe Grüße Lea

  18. Claudia says:

    Liebe Lea,

    das wird sofort ausprobiert! Ich versuche zurzeit auf Zucker zu verzichten – hast Du eine Idee, was hier ein gutes Ersatzmittel sein könnte? Ist ja schon recht ordentlich Zucker drin, weglassen wird also nicht gehen. Vielleicht Xylith?

    Lieben Gruß und frohe Ostern,

    Claudia

    1. Lea Author says:

      Hallo Claudia,
      hmm, schwierig, weil ich das noch nicht ausprobiert habe. Ich verwende auch sehr wenig raffinierten Zucker und süße viel mit Datteln, Agavendicksaft, Ahornsirup u.a. – beim Backen nutze ich hingegen ab und zu ganz gerne Rohrzucker. Ich hoffe, einer der nachfolgenden Leser/innen kann Dir vielleicht helfen? Ich kann Dir nur soviel sagen, dass er nicht so stark gesüßt werden muss, da die Möhren ja auch eine natürliche Süße mitbringen. Vielleicht gibst Du auch noch eine Banane dazu + etwas vom Xylith? Auf gutes Gelingen und sorry, dass ich Dir hierzu im Moment nicht viel mehr sagen kann. Liebe Grüße & Frohe Ostern, Lea

  19. Liebe Lea,
    ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich über dieses Rezept freue, danke!!!! Da ich zur Zeit kein Gluten und einen Haufen anderer Sachen nicht essen kann, kommt dieser Guglhupf wie gerufen *freu*

    Frohe Ostern & liebe Grüße, aus dem Waldviertel,
    Karin

    1. Lea Author says:

      Hallo Karin,
      wie schön, dass ich Dir mit dem Rezept eine Freude machen kann. Wenn Du magst, kannst Du auf Facebook direkt unter dem Rezept auch ein Foto posten, wie er geworden ist. Oder schreibe mir hier! Das würde mich sehr freuen. Alles Liebe, Frohe Ostern & lass’ es Dir schmecken, Lea

      1. Hallo Lea,
        ich habe Rübli-Mufins gemacht und den Zucker durch Xylith ersetzt. Hat alles super geklappt und zusammengehalten. Nur das Kokosöl hat mir von der Konsistenz her nicht so begeistert, dass hat so ‘schmierig’ geschmeckt und sich nicht so verbunden mit den anderen Zutaen, finde ich.

        Lg, Karin

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