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Tapioka-Pudding ist ein ganz köstliches, glutenfreies Dessert. Es wird super cremig und da Tapiokaperlen selbst geschmacksneutral sind, kann man daraus sahnig-vanillige Puddingvarianten ebenso herstellen, wie fruchtige Desserts. Vielleicht habt Ihr Tapioka selbst noch nicht verarbeitet, aber viele kennen „Tapiokaperlen“ sicherlich noch von den vor einigen Jahren beliebten „Bubble Teas“. Die wurden jedoch so stark gezuckert, aromatisiert, gefärbt und überteuert verkauft, dass der Trend schnell wieder verschwand. „Tapioka“ selbst ist einfach „Stärke“ – wie Sago oder Kartoffelstärke. Es  wird in Form von Flocken zum Andicken von Speisen oder als Stärkekugeln bzw. -kügelchen verkauft, welche aus Maniok(wurzeln) hergestellt werden. Vor allem in Asien und Westafrika sind sie sehr beliebt. Tapiokakügelchen erhält man bei uns in gut sortierten Bioläden, Reformhäusern, Asia-Shops und natürlich online. Ihr solltet Tapioka-Pudding unbedingt einmal versuchen – ich selbst bin ein ganz großer Fan davon und habe diesen Pudding als Dessert-Vorschlag für mein Weihnachtsmenü 2016 gemacht. Denn dieses Dessert ist super lecker, festlich und ganz einfach zu machen. Viel Spaß dabei und lasst es Euch schmecken, Eure Lea.

Zutaten für 4 Portionen

Tapioka-Perlen werden aus Maniok hergestellt und sind in Asialäden, Biomärkten und online erhältlich

  • 100 g kleine(!) Tapiokaperlen*
  • 800 ml Kokosmilch
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1,5 TL Chai-Gewürz*
  • 1 Prise Meersalz
  • 5-6 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
  • 600 g TK-Sauerkirschen
  • 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Zimt
  • 2-3 EL Kokosraspeln
  • optional: Minze zum Garnieren

Alternative zu Tapioka-Perlen: Wenn Ihr keine Tapiokaperlen erhaltet oder verwenden möchtet, könnt Ihr für das Dessert auch Chia-Samen benutzen. Dafür 6 EL Chia Samen in 400ml Kokosmilch vermengt mit 200ml Wasser einrühren, gemahlene Vanille, Chai-Gewürz und 2 EL Zitronensaft ebenfalls untermengen (Salz weglassen) und die Mischung in den Kühlschrank geben. Nach einer Stunde Kühlzeit die Masse nochmals kräftig durchrühren. Den Vorgang nach einer Stunde wiederholen. Chia-Kokosmischung weitere drei Stunden oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen und zum Schluss nochmals durchrühren. Dann den Kokos-Chiaudding mit den Sauerkirschen (Zubereitung wie unten beschrieben) geschichtet in vier Dessert-Gläsern servieren.

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Zubereitung (25 Minuten + eine Stunde Kühlzeit)

  1. 600 g TK-Sauerkirschen auftauen lassen.
  2. Tapiokaperlen eine Stunde in kaltem Wasser einweichen lassen und anschließend abseihen. Tapiokaperlen mit 800 ml Kokosmilch, 1 TL gemahlener Vanille, 1,5 TL Chai-Gewürz und einer Prise Meersalz in einem Topf aufkochen und unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen. Aufpassen, dass die Masse nicht am Topfboden anhängt – also gut rühren.
  3. Topf vom Herd nehmen, ca. 4 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft einrühren und die gekochten Tapiokaperlen 30-45 Minuten bei geschlossenem Deckel quellen lassen. Ab und zu umrühren. Anschließend ist der Tapiokapudding fertig.

    Tapioka-Pudding quellen lassen. Ab und zu umrühren.

  4. Aufgetaute Sauerkirschen mit 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft und einer großen Prise Zimt erhitzen. 1 TL Johannesbrotkernmehl einrühren. Dieses sorgt für eine cremige Konsistenz der Kirschen – dickt diese etwas ein/bindet sie. Sauerkirschen kurz aufkochen lassen.
  5. Vier Dessertgläser jeweils mit einer Schicht heiße Sauerkirschen, dann einer Schicht Kokos-Tapiokapudding und wieder mit einer Schicht/einem Klacks Sauerkirschen befüllen. Auf jedes Dessert etwas Kokosraspeln geben. Wer mag, kann das Dessert mit einem Minzblatt garnieren.