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Heute zeige ich dir ein super schnelles, einfaches und leckeres Rezept mit gekochtem Reis. Diesen herrlichen veganen Curry “Eier-“Reis bereite ich mir selbst ganz häufig zu. Denn ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe oft gekochten Reis übrig. Gerade Reis (wie oft auch Kartoffeln) portioniere ich nämlich nicht so exakt, sondern koche gleich eine größere Menge. Den Reis-Rest bewahre ich im Kühlschrank auf, weil er locker eine Woche frisch bleibt. Und wenn du ein Vakuum-Sytem benutzt (wie ich), schmeckt er noch Tage danach wie frisch gekocht.

So kann ich mir jederzeit ganz schnell ein leckeres Mittagessen kochen. Dieser Curry-Eierreis gehört dabei zu meinen Lieblingsrezepten. Ich zeige dir in diesem Rezept, wie ich dabei den “Ei-Ersatz” mit Hilfe von Seidentofu, Kala Namak und Kurkuma mache. Kennst du Kala Namak? Das ist ein dunkles, indisches Schwefelsalz, das wenig salzig schmeckt, aber veganen Gerichten einen tollen “Ei-Geschmack” gibt. Seidentofu nutze ich für die Konsistenz und Kurkuma für eine schöne, gelbe Färbung.

Zusätzlich zum Reis verwende ich außerdem Zwiebel, Paprika, ein paar Kichererbsen (habe ich auch oft übrig) sowie aufgetaute Edamame. Doch das ist nur eine von vielen Versionen. Ich benutze einfach das, was im Kühlschrank noch so da ist bzw. was ich noch vorrätig habe. Du kannst also statt Paprika auch Zucchini oder andere Gemüsereste verwenden, Kichererbsen durch Bohnen ersetzen und TK-Erbsen statt Edamame nehmen. Je nachdem, was bei dir vorrätig ist.

Wichtig ist hingegen, das “Grundrezept” zu kennen. Dann kannst du so viele Variationen machen, wie du magst und wunderbar “Reste” im Kühlschrank verwerten. daher liebe ich dieses Rezept auch so sehr. Es geht schnell, ist super nahrhaft, proteinreich und schmeckt jedesmal ein bisschen anders aber immer gut.

Und so köstlich sieht der vegane Curry-Eierreiss dann aus. Schön locker, auch saftig und in nur 15 Minuten fertig auf deinem Tisch. Wenn du magst, kannst du auch noch Hummus oder Guacamole dazu geben oder den Reis mit einer halben, aufgeschnittenen Avocado servieren. Viel Spaß beim Ausprobieren und schreibe mir gerne in den Kommentaren, wie dir das Rezept gefallen hat. Ich freue mich schon darauf. Liebe Grüße Lea.

Zutaten (2 Portionen)

  • 380 gekochter Reis (entspricht ca. 140-150 g ungekochter Reiss)
  • 80 g Zwiebeln
  • 1/2 Paprika
  • 1 El Olivenöl
  • 3-4 EL Seidentofu
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kala Namak (indisches Schwefelsalz)
  • 1 EL Currypulver (z.B. Hot Madras Cury oder Bombay Curry)
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 TL Sojasoße
  • 70-90 g Kichererbsen, gekocht und gespült
  • 80-100 g TK Edamame oder Erbsen, aufgetaut
  • 1 Handvoll Koriander oder Petersilie, gehackt
  • Optional: Kürbiskerne zum Garnieren

Zubereitung (15 Minuten)

  1. Falls du keinen gekochten Reis (übrig) hast, koche für dieses Rezept 150 g Reis mit ca. 340 ml Wasser auf mittlerer Hitze und gebe beim Kochen etwas Salz hinzu. Je nach Reissorte variiert die Kochzeit und es kann sein, dass du etwas Wasser nachgießen musst. Ich selbst benutze gerne Basmatireis. Denn dieser schmeckt super lecker und kocht nur 12-15 Minuten.
  2. 80 g Zwiebeln schälen, halbieren und dünn aufschneiden. Paprika waschen und 1/2 Paprika würfeln. TK-Edamame oder -Erbsen (mit heißem Wasser) auftauen.
  3. 1 El Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen darin kurz glasig dünsten. Dann 3-4 EL Seidentofu hinzu geben, leicht zerdrücken und einige Minuten mit anbraten. Dabei 1 TL Kurkuma und 1/2 Kala Namak hinzu geben.
  4. Dann den gekochten Reis untermengen und die Zutaten mit Currypulver, Salz und 1-2 TL Sojasoße würzen. Paprikawürfel, Kichererbsen sowie Edamame hinzufügen und die Zutaten nochmals ein paar Minuten anbraten. Zum Schluss nach Belieben gehackten Koriander oder Petersilie untermengen und den gebratenen Reis mit Salz abschmecken.
  5. Reis auf Tellern anrichten, optional mit Kürbiskernen bestreuen und mit Koriander oder Petersilie garniert servieren.

Natürlich könntet du diese Reisgericht auch ohne den veganen Ei-Ersatz, also den Seidentofu, zubereiten. Jedoch ist das Gericht dann nicht so “saftig”. Ich würde dann auf jeden fall Hummus oder einen anderen Dip dazu servieren.

Tipp: Wenn du bei den Zutaten zu diesem veganen Curry-Eierreis die Sojasoße durch Tamari oder Coco Aminos ersetzt oder einfach mehr alz sowie Pfeffer verwendest, ist dieses Rezept auch glutenfrei!