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Pfifferlinge gehören zu meinen liebsten heimischen Waldpilzen. Sie sind nicht nur wunderschön und mit ihrer auffälligen Erscheinung leicht im Wald zu finden, sondern schmecken auch herrlich würzig und aromatisch. Das macht sie perfekt für ein cremiges Pfifferling-Risotto. Aber ist dir schon aufgefallen, dass es bei uns keine Pfifferlinge aus Deutschland zu kaufen gibt? Grund ist die “Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten”, die bei uns in Deutschland gilt. Hierzulande dürfen Pfifferlinge ausschließlich für den Eigengebrauch, jedoch nicht zu Erwerbszwecken, also für den Verkauf geerntet werden (mehr dazu hier). Ich habe daher auf dem Biomarkt diese herrlichen “Eierschwammerl” erstanden, wie sie in Österreich heißen. Dort wurden sie auch gesammelt. Viele Pfifferlinge kommen darüber hinaus aus dem entfernteren Osteuropa.

Pfifferlinge, in Österreich “Eierschwammerl” genannt

Pfifferlinge haben von Juli bis September Saison und du solltest sie im Sommer also unbedingt probieren. Heute zeige ich dir, wie du ganz unkompliziert dieses herrliche vegane Pfifferling-Risotto zubereitet. Du

Herrliches Pfifferling-Risotto

findet auf meinem Blog aber auch Rezepte für Pfifferlingpizza, Rahmpfifferlinge mit Zucchinipuffer, Rosmarin-Polenta mit Pfifferlingen, herrliche Pfifferling-Nudelnester oder Pfifferling-Pasta. Wie magst du sie am liebsten?

Das Risotto ist ein wunderbares Gericht für die ganze Familie. Die Zutaten sind für 2 Portionen ausgelegt, aber du kannst sie ganz einfach “hoch skalieren”, um weitere Portionen zuzubereiten. Das Rezept ist außerdem sehr gut bekömmlich, soja- und glutenfrei. Wenn du möchtest, kannst du dir zu diesem Rezept auch ein Kochvideo ansehen. Ich habe es als Reel auf Instagram hochgeladen. Wenn du schon mal da bist, dann abonniere doch gleich meinen Instagram-Account. Dort zeige ich dir auch täglich in den Stories tolle Rezept-Ideen und vegane Inspirationen. Ich freue mich auf dich, xoxoxo Lea

Zutaten (2 Portionen)

  • 230-250 g Pfifferlinge
  • 70 g Zwiebeln + 50 g Zwiebeln
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 70 g Räuchertofu
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Eine Prise Muskat
  • Eine Handvoll gehackte Petersilie + Petersilie zum Garnieren
  • 20 g + 15 g Margarine
  • 180 g Risotto-Reis
  • 1 Schuss (ca. 50 ml) Weißwein
  • 480-500 ml Gemüsebrühe
  • 2-3 Lorbeerblätter, getrocknet
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1-2 TL Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung (ca. 35 Minuten)

  1. Pfifferlinge verlesen, gründlich putzen, gegebenenfalls waschen und trocken tupfen. Große Pfifferlinge etwas klein schneiden. 70 g und 50 g Zwiebeln fein würfeln und in zwei Schälchen geben. Eine kleine Knoblauchzehe abziehen und fein aufschneiden. 70 g Räuchertofu ebenfalls fein würfeln.
  2. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 70 g Zwiebel-, Knoblauch- und die Räuchertofuwürfel darin leicht anbraten. Dann die vorbereiteten Pfifferlinge dazu geben und 2-3 Minuten braten.
  3. Die Pilze mit einer Prise Salz, Pfeffer sowie frisch geriebener Muskatnuss würzen. Zum Schluss eine kleine Handvoll gehackte Petersilie untermengen und die gebratenen Pfifferlinge erstmal beiseite stellen.
  4. 20 g Margarine in einem Topf schmelzen lassen und 50 g Zwiebelwürfel darin kurz anschwitzen. Anschließend 180 g Risottoreis hinzugeben und kurz anrösten. Den Reis mit einem Schuss Weißwein ablöschen und einen Schöpfer Brühe dazu geben. Gut durchrühren und den Risotto-Reis bei mittlerer Hitze insgesamt rund 17-20 Minuten köcheln lassen. Dabei 2-3 Lorbeerblätter hinzugeben, immer wieder umrühren und nach und nach die restliche Brühe beim Köcheln zugeben. Nach etwa 12-15 Minuten Kochzeit 2 EL Hefeflocken, nochmals 15 g Margarine sowie etwas Zitronensaft untermengen. Das Risotto sollte nach 17-20 Minuten Kochzeit wunderbar cremig sein. Schmecke es mit Salz und Zitronensaft ab. Die Lorbeerblätter nach dem Kochen entfernen.
  5. Nun die Hälfte der angebratenen Pfifferlinge unterheben und erwärmen. Die zweite Hälfte der Pilze in der Pfanne ebenfalls nochmals kurz erwärmen.
  6. Risotto auf zwei Schalen aufteilen und mit den gebratenen Pilzen garnieren. Gericht nochmals mit Pfeffer übermahlen und mit Petersilie garniert servieren.

Vegane Pfifferling-Risotto

Wusstest du, dass man Risotto auch problemlos einfrieren kann? Gebe deine Risotto-Reste einfach in ein geschlossenes Behältnis und stelle es in den Tiefkühler. Du solltet es nur innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen. Zum Auftauen stellt man das Pilzrisotto übrigens am besten über Nacht in den Kühlschrank und erwärmt es am Tag darauf unter Zugabe von etwas Gemüsebrühe.

Veganes Pfifferling-Risotto

Lasse es dir schmecken und hinterlasse gerne einen Kommentar, wie dir das Gericht gelungen ist. Ich freue mich, von dir zu hören. Liebe Grüße Lea

Vegane Pfifferling-Risotto