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Mögt Ihr veganes Sushi? Ich selbst finde Sushi großartig. Doch leider beschränkt sich die vegane Sushi-Auswahl (sogar in Berlin!) in vielen Restaurants immer noch auf eher langweilige „Basics“, wie Gurken- oder Avocado-Maki und wenige weitere Sorten. Das ist super schade, denn es gibt so viele Möglichkeiten, leckeres veganes Sushi zu machen. Deshalb mache ich  Sushi  (und Sushi-Sandwiches) gerne selbst. Da es Euch vielleicht genauso geht, zeige ich Euch heute, wie man super easy „Sushi Inside-Out“ macht. Die Füllung könnt Ihr natürlich nach Belieben variieren. Mit Tofustreifen, Tempeh, anderen Gemüsesorten oder Kräutern. Ganz wie Ihr mögt. Die Technik ist mega easy und ich habe auch ein Video dazu gemacht, das Ihr im Beitrag findet. So kann nichts mehr schief gehen. Viel Spaß und ich freue mich auf Euer Feedback, Eure Lea.

Zutaten für 2 Personen

Für den Sushi-Reis

  • 250 g Sushi-Reis
  • 50 ml Reisessig
  • 1 EL Agavendicksaft oder Reissirup
  • Eine große Prise Salz

Anmerkung: Im nachstehenden Sushi-Reisrezept spüle ich den Sushi-Reis gründlich und lasse ihn sowohl einweichen als auch lange quellen. das gibt dem Sushi-Reis eine besonders klebrige, zugleich auch fluffige Konsistenz. Wenn Ihr jedoch in Eile seid, wird das rezept auch funktionieren, wenn Ihr die angegebenen Quellzeiten stark verkürzt.

Weitere Zutaten (Füllung kann individuell variiert werden)

  •  6 „halbe“ Nori-Algenblätter
  • 1 Avocado
  • 1 Stück Rotkraut (1/10 Kopf)
  • 2 Karotten
  • 1/2 gelbe Paprika (oder eingelegte Maiskölbche aus dem Glas)
  • Frischer Koriander nach Belieben
  • Optional: 1 TL schwarze und/oder geröstete Sesamkörner zum Garnieren

Zubereitung (1,5 Stunden für Sushi-Reis (inkl. Zeit zum Quellen) + 20 Minuten Zubereitungszeit)

  1. 250 g Sushi-Reis in eine Schüssel geben und mehrmals mit Wasser spülen, bis das Wasser klar bleibt. Sushi-Reis anschließend 30 in Wasser Minuten einweichen lassen.
  2. Reis mit 350 ml Wasser 10-15 Minuten sachte köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und ein feuchtes Küchenhandtuch zwischen Topf und Deckel legen. Sushi-Reis nochmals 15-20 Minuten quellen lassen.
  3. Sushi-Reis in eine Holzschale füllen. Reisessig, Agavendicksaft und eine kräftige Prise Salz miteinander vermischen und mit einem Holzspatel in den Sushi-Reis einarbeiten. Sushi-Reis anschließend nochmals 20 Minuten abgedeckt mit einem feuchten Küchenhandtuch quellen lassen.
  4. Avocado und Gemüse in feine Streifen schneiden. Karotte mit einem Julienne-Hobel in Streifen schneiden. Koriander waschen und trocken schütteln.
  5. Eine Sushi-Matte mit Klarsichtfolie umwickeln. Ein halbes(!) Nori-Algenblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die präparierte Sushi-Matte legen. Mit angefeuchteten Händen eine Portion Reis auf das Algenblatt legen und rechteckig, das Noriblatt füllend, flach drücken. Reis mit 1/2 TL schwarzem Sesam bestreuen und Sesam mit feuchten Händen andrücken. Noriblatt mit dem Reis auf der Sushi-Matte vorsichtig wenden.
  6. Avocado, Koriander, Rotkraut-, Karotten- und Paprikasteifen (oder wahlweise Maiskölbchen-Streifen) mittig auf die glänzende Seite des Noriblattes legen und mit Hilfe der Sushimatte eine kompakte Rolle formen.
  7. Sushi-Rolle mit einem sehr scharfen, befeuchteten Messer in Stücke schneiden.

Damit Euch die Inside-Outs auch garantiert gelingen, habe ich hier zusätzlich ein Video dazu gemacht. Dort seht Ihr, wie ich die Zutaten schichte und rolle.