Alles was du über MATCHA wissen solltest – Superfood für deine Gesundheit
Alles was du über MATCHA wissen solltest – Superfood für deine Gesundheit
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Leuchtend grün, super gesund und einfach köstlich: Yeah, heute gibt es MATCHA, Baby! Hast du von dem feinen, grünen Teepulver aus Japan schon Mal gehört oder trinkst du Matcha vielleicht schon regelmäßig? Ich selbst habe vor einigen Jahren Matcha reichlich getrunken, doch ihn jetzt (mit fortschreitendem Alter…lach) nochmal ganz neu für mich entdeckt. Denn der köstliche Tee aus Japan hat unglaublich viele gesundheitliche Vorteile. Er enthält außergewöhnlich wertvollen Antioxidatien (20x mehr als die Superfrucht Granatapfel!!), hilft also deinem Körper aktiv beim Entgiften, stärkt die Abwehr enorm und wirkt z.B. vorzeitiger Hautalterung entgegen. Der so genannte „Schattentee“ bringt aber auch viele Vitamine mit und beinhaltet die besondere Aminosäure „L-Theanin“, die beruhigend und angstlindernd wirkt. Für mich ist er außerdem dank seines hohen Gehalts an Teein bzw. einer ganz besonderen Form des Koffeins, eine tolle Alternative zu Kaffe. Da der Stoffwechsel beim Matcha-Genuss kräftig angekurbelt wird, hilft MATCHA außerdem aktiv bei der Fettverbrennung und die typische, jedoch sanfte Bitterkeit von Matcha, zügelt das Hungergefühl enorm.

In diesem Beitrag werde ich dir zeigen, wie du den klassischen MATCHA zubereitest, wie du im Handumdrehen einen traumhaft guten Matcha-Latte machst und wie du aus dem grünen Tee eine fabelhafte Nicecream-Bowl zauberst, die du garantiert lieben wirst. Du kannst also genießen und gleichzeitig richtig viel für Deine Gesundheit tun.

Hinweis: Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit der ManuTeeFaktur in Berlin. Inhaber Manu ist schon lange meiner allerliebster Tee- und Kombucha-„Dealer“ und ich danke ganz herzlich für deine Inspiration, Manu und die Unterstützung dieses Beitrags.

Herkunft und Fun Facts

Doch bevor ich dir zeige, wie du deinen Matcha richtig zubereitest und einsetzt, kommen hier noch ein paar interessante Fakten über den japanischen Traditionstee: MATCHA – japanisch 抹茶 (ja, das habe ich von Wikipedia geklaut) – setzt sich aus den Begriffen „Ma“ und „​tɕ​a“ zusammen und heißt übersetzt: „gemahlener Tee“. Daher sollte man auch einfach „Matcha“ sagen, denn „Matcha-Tee“ würde „gemahlener Tee-Tee“ heißen (aber das gleiche Phänomen haben wir ja auch bei Kichererbsen, übersetzt: Erbsen-Erbsen). Interessant finde ich auch, dass Matcha nicht wie „MATSCHA“ (lautmalerisch geschrieben) ausgesprochen wird, sondern eher wie „MAT-TCHIA“. Aber auch das ist hierzulande eher ein „Fun-Fact“.

Matcha ist fester Bestandteil der traditionellen japanischen Teezeremonien und wird, wie kein anderer Tee, nach der Fermentation bzw. dem Oxidationsprozess zu feinem Pulver gemahlen. Dieser Prozess ist sehr schonend und schützt die Inhaltsstoffe im Blatt. Man trinkt also nicht nur einen Aufguss sondern das gesamte Blatt mit. Da die Blätter vier Wochen vor der Ernte einige Zeit mit feinen Netzen beschattet, also abgedeckt werden, wird die Reifezeit verlängert und die Konzentration an Chlorophyll und Antioxidantien erhöht sich stark. Daher ist guter Matcha auch so intensiv grün. Nach der Ernte werden die Matchablätter gedämpft, getrocknet und traditionell in Steinmühlen gemahlen. Ein aufwändiger Prozess, der sich aber lohnt. Denn dadurch entwickelt und behält Matcha seine wertvollen Inhaltsstoffe, die ihn zu einem so außergewöhnlich gesunden Getränk machen.

Matcha-Zubehör

Nun, hast du Matcha selbst schon probiert? Vielleicht war auch dein bisheriges Matcha-Erlebnis noch nicht perfekt? Daher gebe ich dir nun ein paar Informationen, wie du Matcha richtig verwendest, damit auch du in den vollen gesundheitlichen aber auch aromatischen Genuss kommst.

Sicherlich hast du schon Mal einen typischen „Matcha-Besen“ gesehen, oder? Dieser wird „Chasen“ genannt und dient dazu, das feine Teepulver klümpchenfrei in Getränk aufzulösen. Aber du kannst das auch mit einem Teeaufschäumer oder Mixer machen, wobei strenge Zen-Buddhisten das sicherlich anders sehen und die Nase rümpfen würden. Matcha wird in der traditionellen Teezeremonie außerdem mit einem speziellen Bambuslöffel (Chashaku) dosiert, bevor das Pulver anschließend mit dem Teebesen in einer großen Matcha-Schale (Chawan) mit Wasser aufgeschlagen wird.

Den Matchabesen solltest du dir für einen klümpchenfreien Teegenuss und ein rundum schönes, sinnliches Tee-Erlebnis langfristig besorgen, aber sonst reichen ein normaler Teelöffel und eine tiefe Schale zum manuellen Aufschlagen des Getränks. Und so geht’s:

Zutaten für einen klassischen Matcha (1 Portion)

  • 1-2 g hochwertiger Matcha (entspricht einem kleinen TL)
  • 3-4 EL kaltes Wasser
  • 100 ml heißes Wasser (80° Temperatur)
  • Optional: 1 TL Reissirup

Zubereitung (10 Minuten)

  1. Bevor du loslegst, gebe den Bambusbesen einige Minuten in ein Schälchen mit lauwarmem Wasser. Das macht die Bambusborsten schön biegsam und verhindert, dass diese beim „Matcha-Aufschlagen“ an den Spitzen abbrechen.
  2. Gebe dann einen kleinen Teelöffel Matchapulver in eine tiefe Schale. Gieße 3-4 EL kaltes Wasser hinzu und löse den Matcha mit dem Bambusbesen kurz auf. Nun gieße 100 ml heißes Wasser hinzu. Es sollte nicht zu kochend sein. Eine Temperatur von 80 Grad ist ideal. Da habe ich Glück, denn mein Teewasserkocher hat dafür eine eigene Temperatureinstellung*. Dann schlägst du den Matcha nochmals etwa 2 Minuten mit dem Bambusbesen und schnellen, leichten Bewegungen aus dem Handgelenk  richtig schön schaumig. Falls du magst, gebe 1 TL Reissirup dazu. Fertig!

Du kannst den Matcha ganz individuell auch höher dosieren, wenn du möchtest. Das solltest du selbst entscheiden. Denn Matcha hat einen ziemlichen hohen Teein-Gehalt, den nicht jeder gleich gut verträgt. Ein Start mit einem kleinen TL ist daher ideal. Ich selbst nehme inzwischen aber einen gehäuften Teelöffel.

Matcha-Qualität

Sollte dir der Tee eventuell nicht schmecken, hinterfrage auf jeden Fall die Qualität deines Matchas. Denn die Qualitätsunterschiede sind sehr groß und nicht nur ausschlaggebend für die gesundheitlich positiven Effekte, sondern auch den Geschmack. Hochwertiger Matcha schmeckt nur ganz leicht bitter, nicht unangenehm herb, wenig nach „Heu“, sondern eher nach „Kräutern“ und er ist leuchtend grün, nicht etwa bräunlich. Er sollte wirklich ein feines, ganz pudriges Pulver sein. Eine körnige Konsistenz ist hingegen ein Zeichen für mindere Qualität. Ich selbst benutze den extrem feinen, herrlichen Matcha der Manuteefaktur, der den höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Mit dem Code „LeaGreen“ erhältst du 15% Rabatt auf deine Bestellung!

Ist der klassische Matcha in Teeform trotz alledem nicht „dein Ding“, probiere unbedingt einen herrlichen Matcha-Latte. Dieser ist etwas weicher und milder im Geschmack und überzeugt sogar Matcha-Skeptiker. Hierbei solltest du, wie beim Matcha selbst, auf eine hohe Qualität deiner Milchalternative achten. Ich empfehle ungesüßten Bio-Haferdrink oder -Reisdrink, der von sich aus etwas Süße mitbringt. Wichtig ist auch, dass die Milchalternative gut schäumt.

Zutaten für einen herrlichen Matcha Latte (ein Glas mit 250 ml)

  • 2 – 2.5 g hochwertiger Matcha (entspricht 1 TL)
  • 3-4 EL kaltes Wasser
  • 100 ml heißes Wasser (80° Temperatur)
  • 150 ml Pflanzendrink (z.B. Haferdrink oder Mandeldrink)
  • Optional: 1-2 TL Reissirup

Zubereitung (10-15 Minuten)

  1. Bevor du loslegst, gebe auch hier den Bambusbesen einige Minuten in ein Schälchen mit lauwarmem Wasser, damit die feinen Borsten beim „Matcha-Aufschlagen“ nicht brechen.
  2. Gehe dann vor, wie bei der oben beschriebenen Tee-Zubereitung: Gebe 1 TL Matchapulver (oder etwas mehr) in eine tiefe Schale. Gieße 3-4 EL kaltes Wasser hinzu und löse den Matcha mit dem Bambusbesen auf. Nun gieße 100 ml heißes Wasser (ca. 80° Grad) hinzu. Dann schlägst du den Matcha nochmals etwa 2 Minuten mit dem Bambusbesen und schnellen, leichten Bewegungen aus dem Handgelenk  schaumig auf.
  3. Erhitze parallel dazu den Pflanzendrink und rühre etwas Reissirup ein, wenn du es süß magst. Anschließend schäumst du den Pflanzendrink auf und gießt ihn in dein Glas.
  4. Dann lässt du über einen Esslöffel an der Glasinnenseite vorsichtig den vorbereiteten Matcha in dein Glas fließen (oder kippe ihn einfach hinzu – aber durch das langsame Gießen über einen Esslöffel an der Glasinnenseite, bleiben die Schichten so hübsch getrennt). Zum Schluss kannst du dann noch die Schaumkrone mit etwas Matcha bestäuben. Fertig! Genieße es in vollen Zügen!

Du hast Lust, im Sommer eine richtig tolle Matcha-Erfrischung zuzubereiten? Kein Problem. Dann versuche doch mal „iced Matcha-Latte“. Benutze dafür im Matcha-Latte-Rezept einfach kalte Milch und gebe zusätzlich Eiswürfel mit ins Glas.

Oder du zauberst dir mit einer herrlichen  „Matcha Niceream-Bowl“ eine ungaublich gute, gesunde Sommererfrischung. Die nachstehend beschriebene Nicecream-Bowl ist für mich wirklich eine geschmackliche Ofenbarung. Ich könnte darin baden, so gut schmeckt sie. Probiere sie an heißen Tagen unbedingt aus.

Zutaten für die Matcha-Nicecreambowl (1 Portion)

  • 1 gefrorene Banane
  • 150 g gefrorene Mango
  • Optional: 1 EL Reissirup (oder Agavendicksaft)
  • Blätter von 2-3 Minzstängeln
  • 1 EL Kokosflocken
  • Optional: 1-2 TL geschälte Hanfsamen
  • Obst nach Belieben (ich liebe dazu Kiwi, Aprikosen, Erdbeeren und Heidelbeeren)

Zubereitung (10-15 Minuten)

  1. Am Vortag der Zubereitung solltest du eine gestückelte Banane sowie das Fruchtfleisch einer Mango über Nacht einfrieren. Die Mango kann man aber auch als gefrorene TK-Ware kaufen.
  2. Gebe die gefrorene Banane, 150 g gefrorene Mango, 1 TL Matcha, 1 EL Reissirup und die Blättchen von 2-3 Minzstängeln in den Mixer und püriere die Zutaten zu einer feincremigen Masse.
  3. Streiche diese „Nicecream“ in eine Schale, garniere sie mit saisonalem Obst und bestreue deine Bowl mit Kokosflocken und geschälten Hanfsamen. Und schon kannst du diese ganz unglaublich gute Sommererfrischung genießen.

Die Matcha Nicecream ist unglaublich erfrischend und aromatisch. Die Süße und der ganz spezielle Geschmack der Mango passt so unglaublich gut dazu und neutralisiert jegliche herbe Geschmacksnuance des Matchas. Aber Achtung: Matcha enthält Teein und daher ist die Nicecreambowl nicht für Kinder geeignet!

Ich hoffe, dieser kleine Matcha-Exkurs hat dir Spaß gemacht und du probierst den herrlich gesunden Teegenuss aus. Es gibt auch noch so viele weitere Möglichkeiten Matcha zu verwenden. Man kann mit Matcha backen, Rohkost-Torten zubereiten, Panna-Cotta- und -Chia-Desserts zaubern, Matcha in Smoothies geben und und und…. Was ist dein Lieblingsrezept mit Matcha? Schreibe mir. Ich freue mich darauf! xoxoxo Lea

Zu guter Letzt

Da Matcha nicht gleich Matcha ist, solltest du wirklich sehr auf die Qualität achten. Hochwertiger Matcha sollte Bio-Qualität haben, unbedingt aus dem Süden Japans stammen und ja – leider ist Matcha kein günstiger Tee. Das ist nun einmal so. Dafür ist die Herstellung einfach zu aufwändig. Aber der Genuss und die außergewöhnlichen gesundheitlichen Vorzüge von Matcha sind den Preis in jedem Fall wert. Nichts ist kostbarer als deine Gesundheit!

Ich empfehle Dir von Herzen den MATCHA der ManuTeeFaktur in Berlin. Mit meinem Code „LeaGreen“ erhältst du 15% Rabatt. Na, wie hört sich das an?!

Bleibe gesund und schreibe mir gerne deine MATCHA-Erfahrung. Bis bald xoxoxo Lea