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Zeit für eine köstliche Frühlingssuppe! Die Kombination aus roten Linsen, Karotten, Zitrone und Spinat ist frisch und aromatisch. Diese Suppe ist zugleich so reichhaltig und cremig, dass ich sie selbst als Hauptmahlzeit und nicht nur als Vorspeise genieße. Das Gute daran: Sie ist blitzschnell gemacht und Ihr benötigt nur wenige Zutaten. Außerdem sind rote Linsen richtige Powerpakete. Sie enthalten viel Protein (26 Gramm auf 100 Gramm Linsen), eine große Portion Eisen sowie Zink, Folsäure und Magnesium. In Kombination mit Karotten und Spinat esst Ihr somit einen richtigen „Fitmacher“, der einfach köstlich schmeckt. Heute stelle ich Euch in diesem Rezept außerdem „Bergkoriander“ vor – der wilde Bruder des klassischen Korianders und meine neueste Entdeckung. haltet Ausschau danach, es lohnt sich! Ich freue mich schon auf Eure Kommentare – lasst es Euch schmecken, Eure Lea.

Zutaten (4 Portionen)

  • 70 g Zwiebeln
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 270 g Karotten
  • 120-130 g Staudensellerie (optional/kann entfallen)
  • 250 g Rote Linsen
  • 1 TL Korianderkörner* (gerebelt oder im Mörser zerstoßen)
  • 2 TL Sesamöl* (oder ein anderes Pflanzenöl)
  • 1 EL vegane rote Currypaste
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 kl. TL Kreuzkümmel
  • 2 EL glutenfreie Tamari Sojasoße (oder Salz für eine sojafreie Variante)
  • Optional: 2 EL Sriracha Chilisoße* oder Chiliflocken nach Belieben
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 50-60 g Babyspinat
  • Ein kleines Bund Koriander oder Bergkoriander
  • Optional: Sesamkörner oder Chiliflocken zum Garnieren
  • Optional: 1 EL Kokos- oder Sojajoghurt pro Portion

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Tipp: Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass mein Supermarkt frischen Bergkoriander anbietet. Ihr seht diesen auf dem nachstehenden Foto. Ich dachte zuerst, es sei Waldmeister oder ein mir unbekanntes Küchenkraut. Als ich probiert hatte, war ich völlig begeistert. Bergkoriander schmeckt intensiv nach Koriander, hat aber eine noch aromatischere, wilde Note. Da er schnell welk wird, wickele ich ihn in ein feuchtes Küchentuch. So bleibt er im Kühlschrank mehrere Tage frisch. Vielleicht entdeckt Ihr ihn ja auch bei Euch?

Bergkoriander ist der wilde Bruder des klassischen Korianders und besonders aromatisch. Darüber hinaus sind seine kleinen feinen Blätter besonders dekorativ.

Zubereitung (ca. 35-40 Minuten)

  1. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und würfeln. Karotten und Staudensellerie waschen und in kleine Stücke schneiden. Linsen in einem feinen Sieb unter klarem Wasser spülen. 1 TL Korianderkörner im Mörser zerstoßen.

    Für diese leckere vegane Linsensuppe benötigt Ihr nur wenig Vorbereitungszeit.

  2. 2 TL Sesamöl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebel- und Knoblauchwürfel kurz anschwitzen. Karotten- und Staudenselleriestücke hinzu geben und 2 Minuten anbraten. Die zerstoßenen Korianderkörner dazu geben und ebenfalls kurz anrösten. 1 EL Currypaste unterrühren, die Linsen hinzu geben und die Zutaten mit 850 ml Wasser aufgießen.
  3. Die Zutaten kurz aufkochen lassen und dann bei leicht gekipptem Deckel 10-12 Minuten sachte köcheln lassen.
  4. Wenn die Zutaten nach 10-12 Minuten weich gekocht sind, diese mit einem Schneidstab pürieren und die Suppe mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Garam Masala und Sojasoße (oder reichlich Salz) sowie 1-2 EL Zitronensaft würzen. Suppe nach Belieben mit Wasser weiter strecken und mit Zitronensaft und Salz oder Sojasoße abschmecken.
  5. Suppe nochmals kurz sachte köcheln lassen und 50-60 g gewaschenen Babyspinat unterrühren. Wenn der Spinat zusammengefallen ist, Suppe vom Herd nehmen. Eine Hand voll frischen Koriander hacken und unterrühren.
  6. Suppe auf Schalen aufteilen, pro Portion 1 EL Kokos- oder Sojajoghurt einrühren und die Suppe mit Koriander und Chiliflocken (oder Sesamkörner) garniert servieren.