So werden vegane Bratkartoffeln kross, lecker und super herzhaft
Dieses Rezept für vegane Bratkartoffeln kombiniert herrlich krosse, goldbraun gebratene Kartoffeln mit würzigem Tempeh als herzhafter und proteinreicher Speckalternative. Knackige Kaiserschoten und bunte Paprika sorgen für Farbe und frischen Biss. So gelingen dir rundum perfekte vegane Bratkartoffeln, die dem deftigen Klassiker mit Speck geschmacklich in nichts nachstehen.

Bratkartoffeln klingen erstmal nach einem herrlich einfachen Gericht. Kartoffeln schneiden, ab in die Pfanne und schön goldbraun braten, oder? Tatsächlich entscheiden aber ein paar kleine Tricks darüber, ob Bratkartoffeln einfach nur „ganz gut“ oder außen wunderbar kross, innen zart und so richtig saftig werden. Mit den richtigen Toppings bekommt deine Bratkartoffel-Pfanne zusätzich Biss und wird auch vegan schön deftig.
In diesem Rezept zeige ich dir meine liebsten veganen Bratkartoffeln mit Tempeh und verrate dir, wie sie besonders knusprig gelingen. Müssen die Kartoffeln vorher gekocht werden oder kommen sie roh in die Pfanne? Und wie bekommen die Kartoffelscheiben genügend Zeit zum Bräunen, während Paprika und Kaiserschoten schön knackig bleiben?
Der heimliche Star meiner Bratkartoffelpfanne ist der Smoky Tempeh der Tempehmanufaktur. Vielleicht kennst du vegane Bratkartoffeln bereits mit Räuchertofu? Das ist natürlich auch eine schöne Alternative zu Speck. Doch der würzig-rauchige Tempeh bringt noch mehr herzhaftes Aroma ins Spiel. In kleine Stücke geschnitten und kräftig angebraten erinnert er geschmacklich an knusprigen Speck und liefert gleichzeitig eine schöne Portion pflanzliches Protein.

Also, Pfannen raus und Kartoffeln bereitstellen. Wir machen jetzt Bratkartoffeln, bei denen garantiert niemand den Speck vermisst.
Der heimliche Star für herzhafte Bratkartoffel: Der neue „Smoky Tempeh“
Sicherlich kennst du Tempeh schon und hast ihn vielleicht auch selbst zubereitet. Den fermentierten Klassiker gibt es längst nicht mehr nur „natur“, sondern in vielen marinierten Sorten und sogar aus Bohnen oder Linsen statt Soja. Ich greife dabei schon lange am liebsten zum Tempeh der Tempehmanufaktur. Hier treffen kontrolliert biologische, möglichst regional angebaute Rohstoffe auf eine schonende Verarbeitung und richtig gute Qualität.


Ende Mai kam dann für mich der kleine Kracher: Die Tempehmanufaktur hat zu diesem Zeitpunkt den Tempeh Smoky gelauncht. Eine leicht rauchige, herrlich herzhafte und deftige Tempeh-Sorte und eine tolle Alternative zu Räuchertofu. Der Tempeh Smoky ist mindestens genauso vielseitig einsetzbar, bringt geschmacklich aber nochmal eine ganz eigene, kräftig-herzhafte Note mit. Die Basis bilden gekochte Bio-Sojabohnen und Tamari, dazu kommen unter anderem Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer und Kümmel. Besonders kräftig angebraten entwickelt dieser Tempeh ein deftiges Aroma und erinnert an knusprigen Speck.
Und genau deshalb ist er wie gemacht für unsere veganen Bratkartoffeln. Er bringt das geräucherte, salzig-würzige Aroma mit, das wir vom Klassiker kennen, liefert zusätzlich pflanzliches Protein und wird beim Anbraten rauchig-malzig.

Der neue Tempeh Smoky ist bereits in vielen Biomärkten und seit Anfang August 2026 auch in rund 360 denn’s Biomärkten erhältlich. Weitere Märkte sollen nach und nach dazukommen.
Noch mehr vegane Tempeh-Rezepte zum Ausprobieren
Du bist schon Tempeh-Fan oder möchtest noch ein bisschen tiefer in die vielfältige Welt von Tempeh eintauchen? Dann findest du hier auf meinem Blog jede Menge Inspiration. Vom herzhaften Black Bean Tempeh Burger über meine Tempeh-Bolognese und knusprige Sushi-Sandwiches mit Tempeh bis hin zu veganen Grillspießen und meinem festlichen Tempeh-Braten im Wirsingmantel findest du ganz unterschiedliche Ideen für die pflanzliche Küche.





Und wenn es schnell gehen soll, probiere unbedingt mein Tempeh-Mienudel-Curry oder das cremige vegane Butter Chicken mit Tempeh. Tempeh ist unglaublich vielseitig und mindestens genauso wandelbar wie Tofu. Ich zeige dir hierfür alle Tricks und Kniffe.
So werden Bratkartoffeln richtig knusprig
Was unterscheidet nun gute Bratkartoffeln von richtig guten Bratkartoffeln? Natürlich die Kartoffel selbst, vor allem aber ein paar kleine Kochtechniken, die am Ende den entscheidenden Unterschied machen. Verwende am besten festkochende Kartoffeln. Sie behalten beim Kochen und Braten ihre Form, lassen sich gut in Scheiben schneiden und zerfallen später in der Pfanne nicht so schnell.

Ich koche die Kartoffeln für meine Bratkartoffeln immer vor, allerdings nicht ganz weich. Sie sollten noch etwas Biss haben und vor dem Schneiden vollständig abkühlen. So werden sie innen wunderbar zart, bleiben beim Schneiden und Wenden aber stabil. Gleichzeitig ist die Oberfläche nach dem Abkühlen trockener, sodass die Kartoffelscheiben in der heißen Pfanne besonders schön bräunen können. Statt weich zu werden oder zu zerfallen, entwickeln sie außen eine goldbraune, krosse Kruste und bleiben innen saftig.

Und dann kommt ein kleiner Trick, der für mich einen riesigen Unterschied macht: Kartoffeln und Toppings werden separat gebraten. Die Kartoffelscheiben bekommen dadurch genügend Platz und Zeit, kräftig zu bräunen und Röstaromen zu entwickeln. Tempeh, Zwiebeln, Paprika und Kaiserschoten brate ich währenddessen in einer zweiten Pfanne nur so lange, dass sie herzhaft angeröstet werden, das Gemüse aber noch schön knackig und frisch bleibt. Erst zum Schluss kommt alles zusammen.

Häufig gestellte Fragen zu veganen Bratkartoffeln (FAQ)
Vegane Bratkartoffeln mit Tempeh einfach selber machen
Ich koche und lebe seit 2013 vegan und gerade solche unkomplizierten, herzhaften Rezepte gehören für mich zu einer richtig guten pflanzlichen Alltagsküche. Diese veganen Bratkartoffeln mit Tempeh sind schnell gemacht, wunderbar wandelbar und perfekt, um Gemüsereste aus dem Kühlschrank lecker zu verwerten. Statt Paprika und Kaiserschoten kannst du zum Beispiel Zucchini, Karotten, Pilze oder anderes Gemüse verwenden, das gerade weg muss.

Also, schnapp dir deine Kartoffeln und eine große Pfanne. Jetzt wird gebrutzelt!

Die besten veganen Bratkartoffel mit Tempeh
Zutaten
Für die veganen Bratkartoffeln
- 500 g festkochende Kartoffel vorgekocht
- 3 EL Kokosöl oder ein anderes gut erhitzbares Öl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver oder rosenscharfes Paprikapulver
Für das Topping
- 100 g Smoky Tempeh von der Tempehmanufaktur
- 80-100 g (rote) Zwiebel
- 80 g rote Paprika
- 1 Handvoll Kaiserschoten oder Zuckererbsenschoten oder TK-grüne Bohnen
- 2 TL Kokosöl oder ein alternatives Öl
- 1 Prise Salz
- 1 Handvoll Petersilie, gehackt
- 1 TL Kümmelsaat, ganz optional, wenn dir das schmeckt
Anleitungen
Bratkartoffel vorbereiten
- Kartoffeln waschen und in reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen. Anschließend kurz abdampfen lassen und kalt abspülen.
- Kartoffeln anschließend pellen und in Scheiben schneiden.

Toppings vorbereiten
- Den Tempeh Smoky in feine Würfel schneiden.

- Zwiebeln(n) halbieren und in feine Streifen schneiden, Paprika würfeln und bei den Kaiserschoten/Zuckererbsenschoten die Ende kappen und je nach Größe die Schoten halbieren. Eine Handvoll Petersilie hacken.
Bratkartoffel und Toppings zubereiten
- Kokosöl in einer Pfanne stark erhitzen und die Kartoffescheiben hineingeben. Nicht sofort durchmengen, sondern die Kartoffeln auf einer Seite richtig schön kross und knusprig anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen. Erst dann wenden und auf der zweiten Seite ebenfalls schön goldbraun braten. Auch hier nochmals etwas würzen.

- Parallel dazu eine kleine Menge Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und darin zuerst die Tempehwürfeln 2-3 Minuten scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren. Zwiebeln, Paprika und Kaiserschoten hinzugeben. Diese Toppings einige Minuten leicht anbraten, mehrmals durchmischen und salzen.

- Anschließend die angebratenen Toppings zu den gut angeröstetetn Kartoffelscheiben geben, die Zutaten durchmischen und vom Herd nehmen.

Fertigstellen und servieren
- Bratkartoffeln mit frischer Petersilie bestreut und nach Belieben noch mit etwas Kümmelsamen direkt heiß in der Pfanne servieren und genießen.

Vegane Bratkartoffeln mit Tempeh: Jetzt bist du dran!
Hast du meine veganen Bratkartoffeln mit Tempeh schon ausprobiert? Dann erzähl mir unbedingt in den Kommentaren, wie sie dir geschmeckt haben. Vielleicht hast du auch eine eigene Lieblingsvariation, ein Gemüse, das unbedingt mit in die Pfanne gehört, oder einen besonderen Trick für richtig gute Bratkartoffeln? Schreib es direkt in die Kommentare. Ich freue mich immer über neue Ideen und Inspirationen, die wir alle ausprobieren können.
Und wenn du einfache, köstliche Alltagsrezepte und praktisches Kochwissen rund um die vegane Ernährung liebst, dann folge mir auch auf Facebook und Instagram. Dort veröffentliche ich mehrmals pro Woche neue Rezepte, nehme dich mit in meinen Kochalltag und teile jede Menge Tipps und Tricks, mit denen eine vegane Ernährung auch langfristig unkompliziert, gesund und vielseitig gelingt.
Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen. Und jetzt bin ich erstmal gespannt auf deine Bratkartoffeln!







